Berufsfeld Technik
Dir liegt es Dinge zu reparieren und sie sind danach sogar besser als vorher? Oder interessiert dich, wie in der Industrie mit Hightech-Anlagen Produkte hergestellt werden?
In einer technischen Ausbildung gehst du genau solchen Dingen auf den Grund. Du misst, prüfst, justierst und reparierst. Du findest heraus, wo ein Fehler entsteht und wie du ihn behebst.
Je nach Beruf arbeitest du zum Beispiel mit Hightech-Maschinen in der Kunststoffverarbeitung, mischst Materialien, steuerst Produktionsanlagen oder optimierst Abläufe,
damit am Ende ein Produkt genau die richtigen Eigenschaften hat.
Technik steckt in Fahrzeugen, Medizingeräten, Energieanlagen oder Umwelttechnik. Logisches Denken, präzises Arbeiten und viel Teamarbeit gehören zu einer technischen Ausbildung dazu.
Um auszuprobieren, ob ein Beruf in der Technik was für dich ist, kannst du Folgendes machen:
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Ein Praktikum oder ein Blick auf die Ausbildungsberufe zeigt dir, wie technische Arbeit im Berufsalltag aussieht und ob das etwas für dich sein könnte.
Die Entscheidung für eine Ausbildung prägt deinen weiteren Weg. Hier findest du einige typische Ausbildungsberufe.
Berufsfeld Chemie
Chemie ist ein spannendes Feld, wenn Du wissen willst, wie Dinge funktionieren und warum sie sich verändern.
Du hast dich schon mal gefragt, warum ein Akku schwächer wird? Warum manche Stoffe Strom leiten oder etwas plötzlich anfängt zu rosten?
Dann bist du in der Chemie genau richtig, denn hier geht’s zum Beispiel darum, Stoffe zu mischen, zu beobachten und zu verstehen, wie sie reagieren.
Du sitzt dabei nicht nur im Labor und mischst Reagenzgläser. ChemikerInnen und BiochemikerInnen arbeiten auch in Bereichen wie Produktentwicklung, Qualitätskontrolle, Umwelt- und Gesundheitsschutz oder Beratung.
Um auszuprobieren, ob ein Beruf in der Chemie was für dich ist, kannst du Folgendes machen:
Starte mit einem Praktikum, das dir bei deiner zukünftigen Berufswahl helfen kann. Hier kannst du praxisnahe Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche der Berufsbilder in der Biochemie und der Chemie erhalten.
Die perfekte Gelegenheit, dein Wissen auf die Probe zu stellen und anzuwenden.
Ausbildung heißt mehr als Laborarbeit. Es gibt um die 50 verschiedene Ausbildungsberufe in dieser Branche, die sich auf unterschiedliche Aspekte der chemischen Industrie und Biochemie konzentrieren. Egal ob deine Stärken in technischen, naturwissenschaftlichen, kreativen oder administrativen Aufgaben liegen – gebraucht werden sie alle.
Die Entscheidung für eine Ausbildung prägt deinen weiteren Weg. Hier findest du einige typische Ausbildungsberufe.
Hier kannst du sehen, welche Ausbildungsberufe es an der Universität Tübingen gibt.
Deine Zukunft in MINT- Wie wird man CTA?
Berufsfeld Biologie
Wenn du nach einer Wanderung mehr über Moose weißt als über den Weg, den ihr gelaufen seid, dann könnte Biologie das Richtige für dich sein. Es gibt viele spannende Berufe in der Biologie.
BiologInnen beschäftigen sich mit allem, was lebt. Von winzigen Molekülen bis zu ganzen Ökosystemen. Und die Berufsmöglichkeiten sind genauso vielfältig: Umweltforschung, Medizin, Gentechnik, Tierwissenschaften oder die Bioinformatik, bei der große Mengen an Daten verarbeitet werden. In der Bionik dienen Pflanzen und Tiere als Vorbild für neue Technik. Und in der Neuro- oder Immunbiologie geht es darum, dem Gehirn oder dem Immunsystem auf den Grund zu gehen.
Kurz gesagt: Biologie ist nichts für Leute, die sich schnell langweilen.
Um auszuprobieren, ob ein Beruf in der Biologie was für dich ist, kannst du Folgendes machen:
Ein Praktikum gibt dir Einblicke in den Alltag von BiologInnen. Ob im Labor, draußen im Naturschutz oder in der Forschung. Du merkst dabei schnell, was dir liegt, was dich überrascht und was vielleicht doch nicht deins ist. Und falls du feststellst, dass dein Herz eher nicht für Biologie schlägt: auch gut. Genau dafür sind Praktika da.
Also: Kittel an, Lupe raus oder Laptop auf und finde heraus, ob Biologie dein Weg ist.
Eine Ausbildung in der Biologie ist etwas für alle, die weniger Zeit im Vorlesungssaal verbringen wollen. Hier bist du sofort im Labor, im Gewächshaus, der Produktionshalle oder draußen im Einsatz. Du arbeitest von Anfang an praktisch. Du bereitest Proben vor, bedienst Geräte, dokumentierst Ergebnisse und sorgst dafür, dass Abläufe funktionieren.
Ob du mit Pflanzen und Zellen arbeitest, Umweltproben untersuchst oder in der Lebensmittelproduktion für Qualität sorgst, hängt vom Ausbildungsberuf ab. Was alle gemeinsam haben: Du lernst, genau zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und mit moderner Technik umzugehen. Theorie gehört natürlich dazu. Aber sie hat immer einen Zweck: Du brauchst sie, um zu verstehen, was du gerade tust. Alles andere lernst du Schritt für Schritt im Arbeitsalltag.
Mit einer Ausbildung in der Biologie eröffnen sich dir viele Wege, zum Beispiel in Umwelttechnik, Lebensmittelproduktion, Forschungseinrichtungen oder technischen Laborberufen.
Klingt nach einer Möglichkeit für dich? Dann schau dir hier an, welche Ausbildungsberufe es an der Universität Tübingen gibt:
- BiologielaborantIn
- Biologisch-technische/r AssistentIn
- Präparationstechnische Assistent/in
- Pflanzentechnolog/in
- Lebensmitteltechnische/r Assistent/in
- Umweltschutztechnische/r Assistent/in
Hier kannst du sehen, welche Ausbildungsberufe es an der Universität Tübingen gibt.
Berufsfeld Physik
Schon mal von Kugelblitzen oder „Photonen-Auren“ gehört?
Kugelblitze werden als leuchtende Kugeln beschrieben, die bei Gewittern auftreten und in der Luft „schweben“. Ob es sich dabei um ein einheitliches physikalisches Phänomen handelt und wie genau sie entstehen, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Oder das sogenannte „Lebenslicht“: Mit physikalischen Messmethoden lässt sich zeigen, dass lebende Organismen winzige Lichtteilchen aussenden. Diese Photonen sind für uns nicht sichtbar, aber messbar und verschwinden nach dem Tod.
Physik hilft zu verstehen, warum das passiert, und steckt dabei überall: im Wetter, im Sport, in Technik und Energie.
Wenn du gern experimentierst, mit Messgeräten arbeitest und wissen willst, warum Dinge so sind, wie sie sind, dann bist du in der Physik richtig.
Physik erklärt nicht nur die Welt, sie gestaltet sie auch.Logisches Denken, Analysieren und Problemlösen sind die Grundlage vieler Zukunftstechnologien, zum Beispiel in der Medizintechnik oder bei erneuerbaren Energien. Deshalb arbeiten PhysikerInnen nicht nur in Forschung und Technik, sondern auch in Energieunternehmen, Beratungsfirmen oder im Finanzwesen. Die Berufsaussichten sehen also nicht schlecht aus.
Wenn du herausfinden willst, ob Physik zu dir passt, hilft vor allem eins: ausprobieren. Ein Praktikum oder ein Blick auf die verschiedenen Ausbildungsberufe zeigt dir, wie Physik im Alltag wirklich aussieht.
Das Praktikum kann dir bei deiner zukünftigen Berufswahl helfen. Hier bekommst du spannende Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche der Physikberufe. Die Gelegenheit, dein Wissen in die Praxis umzusetzen. Anhand des Praktikums erfährst du, ob eine Karriere in diesem Fachgebiet für dich infrage kommt. Reinschnuppern und entscheiden, ob du hier deinen Traumberuf schon gefunden hast.
Klicke auf What about M+E & #emopwerGirl, um mehr über die Berufsvielfalt in der Physik zu erfahren.
Wenn dir Kugelblitze und „Photonen-Auren“ gerade etwas zu abgespaced sind und du lieber direkt praktisch einsteigen willst, ist eine Ausbildung im Bereich Physik eine gute Option. Hier geht es weniger um Theorie-Marathons und mehr darum, Naturphänomene im Alltag zu messen und zu verstehen. Du misst, prüfst und justierst Anlagen, bei denen schon kleine Abweichungen große Auswirkungen haben.
Physik steckt hinter vielen Anwendungen, die unseren Alltag prägen. Von industriellen Verfahren über Medizintechnik bis hin zu Informations- und Energietechnologien. Entsprechend vielfältig sind auch die Einsatzbereiche nach der Ausbildung. Physikalische Fachkräfte werden in Forschung, Entwicklung, Industrie und Technik gebraucht. Dich erwartet ein breites Feld mit unterschiedlichen Ausbildungsberufen.
Einige der gängigen Ausbildungswege im Bereich Physik stellen wir Dir hier vor.
Warum die Wahl von Ausbildung oder Studium wichtig ist?
- MINT-Fakten statt Slogans
Du verbringst viel Zeit mit deinem Beruf. Wenn das Thema dich interessiert, fällt es leichter, dranzubleiben,
Neues zu lernen und auch anstrengende Phasen durchzustehen.
- Startpunkt, kein Endpunkt
Ausbildung oder Studium legen nicht deinen gesamten Lebensweg fest. Sie bestimmen aber, wo du anfängst
und welche Türen sich zuerst öffnen.
- Lernen, was wirklich gebraucht wird
Je nach Berufsfeld erwirbst du sehr unterschiedliche Fähigkeiten.
Die richtige Wahl hilft dir, Kompetenzen aufzubauen, die du später tatsächlich einsetzen kannst.
- Realistische Zukunftschancen
Manche Bereiche suchen dringend Nachwuchs, andere sind stark umkämpft. Sich früh zu informieren, hilft,
Chancen besser einzuschätzen und Überraschungen zu vermeiden.
- Arbeiten mit Wirkung
Viele MINT-Berufe beschäftigen sich mit konkreten Problemen aus Technik, Umwelt, Gesundheit oder Digitalisierung.
Die Ergebnisse dieser Arbeit finden sich oft direkt im Alltag wieder.















